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Tierwohl-Themen in der Geflügelhaltung

In diesem Bereich finden Sie Informationen über aktuelle Ansatzpunkte zur Verbesserung des Tierwohls in der Geflügelhaltung. Fortlaufend werden an dieser Stelle weitere Fachinformationen veröffentlicht. Die Sammlung, Aufbereitung und fachlich fundierte Einordnung von wissenschaftlichen Daten und neuesten Erkenntnissen aus der angewandten Forschung, den Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz oder anderen aktuellen Projekten findet durch die Geschäftsstelle Geflügel in Kooperation mit den Expertinnen und Experten der Verbundpartner statt.

Verbesserung des Tierschutzes in der Masthühnerhaltung

Die Ludwig-Maximilians-Universität München führt in Zusammenarbeit mit der Universität Rostock im Rahmen des Projektes „Verbesserung des Tierschutzes in der Masthühnerhaltung“ eine Umfrage zu erhöhten Sitzplattformen durch. Ziel dieses Fragebogens ist es, weitere Erkenntnisse zu Akzeptanz, Gestaltung der Plattformen sowie Auswirkungen auf die Tiergesundheit und das Tierwohl in Deutschland zu gewinnen.

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Geschlechtsbestimmung im Ei

Das Töten von männlichen Eintagsküken der Legerichtung wird seit Jahren im Agrarsektor und bei Verbrauchern kontrovers diskutiert. Durch die Zucht auf Legeleistung setzen die männlichen Tiere dieser Linien kaum Fleisch an und gelten somit als „unerwünschte Nebenprodukte“. Als Konsequenz werden jährlich ca. 42 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen in Deutschland getötet. Um dies zu verhindern wurde in den letzten Jahren verstärkt nach Alternativen gesucht und an unterschiedlichen Lösungsansätzen geforscht. 

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Verzicht auf Schnabelkürzen

Auf Bundesebene wird das langfristige Ziel verfolgt, auch bei Puten auf das Schnabelkürzen zu verzichten. Während in der Jung- und Legehennenhaltung bereits wie beschrieben viele erfolgreiche Ansätze vorhanden sind, sind zur Haltung von Puten mit einem intakten Schnabel die wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht ausreichend.

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Haltung von Geflügel mit intaktem Schnabel

Federpicken und Kannibalismus sind bei Jung- und Legehennen auftretende Verhaltensstörungen, die negative Auswirkungen auf das Tierwohl der betroffenen Tiere haben. Darüber hinaus kann diese Verhaltensstörung zu Leistungseinbußen und erhöhter Mortalität innerhalb der Herde führen. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen die Ursachen hierfür in einem multifaktoriellen Geschehen bedingt aus Umweltfaktoren, Fütterungsform und Genetik.

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