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Netzwerk Fokus Tierwohl: Praxiswissen für eine tierwohlgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung

Um Tierhalter in Deutschland nachhaltig zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Tier- und Umweltschutz, Qualität bei der Produktion sowie Marktorientierung zu priorisieren, wurde das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl gegründet. Das Verbundprojekt hat das Ziel, den Wissenstransfer in die Praxis zu verbessern, um schweine-, geflügel- und rinderhaltende Betriebe in Deutschland hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung zukunftsfähig zu machen.

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Veranstaltungen des Netzwerks Fokus Tierwohl

Impulsbetriebe Tierwohl Geflügel – Alternative Eiweißquellen

Online-Netzwerktreffen am 31. Mai 2021

Alternative Eiweißquellen in der Fütterung von Legehennen und Mastgeflügel spielen eine immer größere Rolle, insbesondere da auch der Lebensmitteleinzelhandel vermehrt GVO freies Futter fordert. Aus diesem Grund fand ein Netzwerktreffen der Impulsbetriebe Geflügel zu genau diesem Thema statt.

Als Vorbereitung und wissenschaftlicher Input wurden Webinare von Prof. Dr. Gerhard Bellof von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf angesehen. Während des Netzwerktreffens stand Prof. Bellof dann für detaillierte Fragen Rede und Antwort. In der Runde der Impulsbetriebe wurden individuelle Futtermischungen besprochen, aber auch generelle Prinzipien zum Einsatz von alternativen Proteinfuttermitteln in der Geflügelfütterung diskutiert.

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Zweinutzungshühner als Alternative zum Kükentöten?

Online Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert über Zucht und Legeleistung von Zweinutzungshühnern

Mit der Frage, ob Zweinutzungshühner eine Alternative zum Kükentöten sind, beschäftigte sich ein Onlineseminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Prof. Dr. Bernhard Hörning (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) erklärte den 62 Teilnehmern, dass die bisherige Züchtung von Hühnern entweder in Richtung Legehybriden oder in Richtung Masthybriden ging. Lediglich die Rassegeflügelzucht stellt eine Ausnahme dar. Bei Zweinutzungshühnern werden die weiblichen Tiere als Legehennen eingesetzt und die männlichen Tiere für die Mast. Somit sind diese Tiere für die Eierzeugung und für die Fleischproduktion geeignet. 

Landwirtschaftsmeisterin Christine Bremer berichtete von ihren Erfahrungen mit den Zweinutzungshühnern im Biobereich. Frau Bremer züchtet selbst Zweinutzungshühner und zieht Elterntiere auf ihrem Biohof in Suhlendorf (Landkreis Uelzen) auf. 

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Tierwohlindikatoren in der Legehennenhaltung

Betriebliche Eigenkontrolle unter Verwendung geeigneter Tierschutzindikatoren

Die betriebliche Eigenkontrolle unter Verwendung geeigneter Tierschutzindikatoren ist laut Tierschutzgesetz seit dem 01. Februar 2014 für alle Nutztierhalter in Deutschland verpflichtend. Ziel ist es, Informationen über das Wohlbefinden der Nutztiere zu erlangen, um bei erstem Auftreten von Schmerzen, Leiden oder Schäden mit passenden Managementmaßnahmen entgegen zu wirken. 

Frau Helen Louton, Professorin für Tiergesundheit und Tierschutz an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock, referierte über die Möglichkeiten zur Bewertung der Tiergesundheit im Legehennenbestand mithilfe von Tierwohlindikatoren. Hierbei sieht sie eine Stichprobenanzahl von circa 50 Tieren pro Stallabteil als repräsentative Stichprobe, um die Bewertung des Gesundheitsstatus der Legehennenherde vorzunehmen. 

Dr. Ruben Schreiter vom Zentrum für angewandte Forschung und Technologie an der HTW Dresden verwies in seinem Vortrag zum Thema „Legeleistung und Eimerkmale: Tierwohlindikatoren zur Einschätzung des Herdenzustands“ auf das enorme biologische Leistungsniveau der Legehennen, das bei durchschnittlich 20 bis 21 kg Eimasse je Henne und Legejahr liegt. 

Am Ende der Veranstaltung konnten die SeminarteilnehmerInnen Frau Dr. Lisa Jung (Universität Kassel) virtuell mit auf dem Schlachthof begleiten und erfahren, an welchen Produktionsabschnitten die Erhebung ausgewählter Indikatoren am „Flaschenhals“ Schlachthof theoretisch möglich ist und welche Befunde in der Praxis bereits vorliegen. Zu den ersten am Schlachthof erhobenen Informationen gehört der Anteil Ttansportverluste. 

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Sinneswahrnehmung beim Rind

Auf der EuroTier digital, die Anfang Februar 2021 als reines Online-Format Prämiere hatte, zählte der vom bundesweiten Netzwerk Fokus Tierwohl organisierte Beitrag zur Sinneswahrnehmung des Rindes mit zu den bestbesuchten Veranstaltungen im Fachprogramm. Es referierte Benito Weise, der u. a. für die Überbetriebliche Ausbildung am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zuständig ist.

Beim Umgang mit Rindern tritt eine gewisse Gewöhnung zwischen Mensch und Tier ein. Neue Situationen sind aber oftmals mit Stress verbunden und können zu Schwierigkeiten führen. Die Gewöhnung an das automatische Melksystem oder z. B. das Verbringen in den Klauenpflegestand sind nur zwei von vielen Beispielen dafür. Bei der Einordnung des Verhaltens ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Kühe Fluchttiere sind. Bei Gefahr reagieren sie mit Flucht, wobei Rinder im Gegensatz zu Pferden, auch zum Angriff übergehen können. In diese evolutionär bedingten Muster fallen z.B. Rinder, die ausgebrochen sind und nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen wieder eingefangen werden. Sie tendieren dann dazu, wieder zu verwildern und legen bei Annäherung das klassische Fluchtverhalten an den Tag.

Um die Unterschiede in der visuellen Wahrnehmung zwischen Rind und Mensch einfach verständlich zu machen, wurde am LBZ Echem eine Virtual Reality (VR)-Brille in Zusammenarbeit mit einem Softwareunternehmen entwickelt. Dabei wird die Umgebung mit Kameras erfasst und für den Blick durch die VR-Brille so verändert, als würde man über das Sehvermögen einer Kuh verfügen. So kann als Mensch nachempfunden werden, wie die Kuh z. B. das Eintreiben in den Klauenstand optisch wahrnimmt.

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Die Weidetiere gut im Blick behalten

Themen der Nutztierhaltung und Weidewirtschaft standen kürzlich im Fokus von Webseminaren der LWK Niedersachsen. Es ging um Parasiten, wirksamen Herdenschutz und das mobile Schlachten.

Zum Thema Parasitenbefall und -bekämpfung bei Weidetieren referierte Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna (Freie Universität Berlin). Primär ging es um das Vorkommen, die Bedeutung und die Kontrolle von ausgewählten Parasiten.

Elke Steinbach und Martin Holm referierten über Möglichkeiten des wolfsabweisenden Zaunbaus, Herdenschutz sowie Voraussetzungen für Entschädigungszahlungen.

Zur Schlachtung von Rindern auf der Weide referierte Gerd Kämmer, Landwirt aus Schleswig-Holstein. 

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Netzwerktreffen der Impulsbetriebe

Nach der offiziellen Auftaktveranstaltung der Impulsbetriebe am 25.01.2021, in der die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter vom Bundesministerium für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) im Netzwerk Fokus Tierwohl begrüßt wurden, hatten diese in der letzten Januarwoche die Gelegenheit, sich in Kleingruppen kennenzulernen und Themen zu identifizieren, an denen sie gern intensiver weiterarbeiten möchten. In den letzten Monaten haben die ersten Netzwerktreffen stattgefunden.

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Impulsbetriebe Tierwohl im Netzwerk Fokus Tierwohl

Eine wichtige Säule im Netzwerk Fokus Tierwohl sind die Impulsbetriebe Tierwohl, die durch innovative und nachhaltige Tierwohlkonzepte als Vorreiter des Berufsstandes agieren.

Einem deutschlandweiten Aufruf zur Teilnahme sind, neben Betrieben aus den Netzwerken der Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz, auch DLG-Spitzenbetriebe sowie weitere zukunftsorientierte Betriebe gefolgt. Bis zu 50 Betriebe je Tierart (Rind, Schwein und Geflügel) tauschen sich seit Beginn des Jahres 2021 in den tierartspezifischen Netzwerken zu ihren Erfahrungen und zu neuen Erkenntnissen aus.

Die Begleitung und Koordinierung des Impulsbetrieb-Netzwerkes erfolgt durch FiBL Deutschland e.V. und DLG e.V. Die teilnehmenden Betriebe sind auf der Impulsbetrieb-Landkarte – nach Tierart und Bundesland auswählbar – zu finden.

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Gewusst Wie! – Klauengesundheit einfach managen

Online Veranstaltungsreihe des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum Eifel

Am 21.01. und 04.02.2021 fanden mit Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaften für Landtechnik und Bauwesen Rheinland-Pfalz/Saar e.V. und den Milchvieh Beratungsring Wittlich-Trier e.V. zwei Online-Seminare des bundesweiten Netzwerks Fokus Tierwohl zum Thema Klauengesundheit am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Eifel statt.

Den Auftakt der Klauengesundheitsreihe machte Dr. Hans-Peter Klindworth, Fachtierarzt für Rinder aus Vierden, mit dem Thema „Einfluss der Haltung auf die Klauengesundheit“. Anschließend referierte Thomas Engelhardt vom Zentrum für Tierhaltung und Tierzucht Iden der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, über die häufigsten Fütterungsfehler und deren Auswirkungen auf die Klauengesundheit.  Im zweiten Teil der Onlineseminarreihe zeigte Dr. Andrea Fiedler anhand vieler Bilder und Videosequenzen, wie man lahme Tiere im Betrieb identifiziert.

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Möglichkeiten eines reduzierten Antibiotikaeinsatzes in der Milchviehhaltung

Onlineseminar der LFA Mecklenburg-Vorpommern informiert über Lösungen für die Praxis

Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung muss reduziert werden - das ist ein deutlich formulierter Wunsch vieler Verbraucher. Ein zu hoher Einsatz für Prävention und Behandlungen kann zu Antibiotikaresistenzen führen, auch mit Auswirkungen auf den Humanbereich. Dies verlangt ein Umdenken und einen deutlich bewussteren Umgang mit Antibiotika in der Nutztierhaltung im Allgemeinen. Außerdem sind neue Managementverfahren gefragt, die den verminderten Einsatz unterstützen. Doch welche Möglichkeiten gibt es in der Milchviehhaltung den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren?

Zu dieser Thematik lud die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA) Mecklenburg-Vorpommern am 17.03.2021 zu einem Onlineseminar im Rahmen des Netzwerkes Fokus Tierwohl ein. 39 Interessierte aus ganz Deutschland schalteten sich dazu, um sich über Lösungen für die Praxis zu informieren.

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Die Geburt als zentrales Ereignis für Kuh und Kalb

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Auf der EuroTier digital Anfang Februar 2021 war das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl im Fachprogramm mit zahlreichen Beiträgen vertreten. Im Spotlight Rind gab es unter anderem einen Fachvortrag rund um die Kälbergeburt.

Was mit der Geburt und gegebenenfalls auch Geburtshilfe beim Rind anfängt, war wohl allen Zuschauern bereits zu Beginn klar: Hoffentlich ein langes, gesundes Leben eines leistungsfähigen Rindes. Professor Axel Wehrend, Leiter der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere an der veterinärmedizinischen Fakultät der JLU Gießen, startete seinen Vortrag mit Ausführungen zu den Folgen einer Schwergeburt.

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Zukunftsperspektiven von Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern

Hochkarätige Diskussionsrunde zu umstrittenen Alternativen zum Kükentöten

Mit den Zukunftsperspektiven von Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern beschäftigte sich eine hochkarätig besetzte Expertenrunde im Rahmen des EuroTier-Fachprogramms. Prof. Dr. Silke Rautenschlein  (Projektleiterin Integhof, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover), Carsten Bauck (Bauckhof), Dr. Eva Moors (Tierschutzdienst, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) und Prof. Dr. Rudolf Preisinger (Lohmann Breeders GmbH) diskutierten die Vor- und Nachteile von Bruderhahnaufzucht und Zweinutzungshühnern als Alternativen zur Geschlechtsbestimmung im Ei. 

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Gummimatten auf Spaltenböden für mehr Liegekomfort in der Kälberhaltung

Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert über Verwendung von Gummimatten auf Spaltenböden

Die Revision der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, die Ende Januar 2021 in Kraft getreten ist, bringt einige Änderungen in der Kälberhaltung mit sich. Unter anderem wurde die Haltungsverordnung dahin gehend ergänzt, dass Kälbern im Alter von unter sechs Monaten im Stall nicht nur ein trockener, sondern auch ein „weich oder elastisch verformbarer Liegebereich“ zur Verfügung stehen muss.

Im Hinblick auf die Verbesserungsmöglichkeit des Liegekomforts in bestehenden Stallungen mit Vollspaltenböden hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen zwei Webseminare zu dem Thema „Gummimatten auf Spaltenböden für Kälber“ angeboten.

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Hygiene im Geflügelbetrieb - worauf sollte ich achten?

Online Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Das Thema Hygiene steht besonders in Zeiten des momentanen Aviären Influenza (AI) Ausbruchgeschehens im Fokus der Geflügelhalter. Hygiene sollte jedoch auch abgesehen von der Geflügelpest nie aus den Augen verloren werden. Dies wurde im Webseminar „Hygiene im Geflügelbetrieb managen und optimieren“ am 04.03.2021, das im Rahmen des bundesweiten Netzwerkes Fokus Tierwohl von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen angeboten wurde, deutlich. Mit ihrem Vortrag „Vorsorge ist besser als Räumen – strukturiertes Hygienemanagement im Geflügelbetrieb umsetzen“ zeigte Frau Dr. Barbara Grabkowsky (Universität Vechta) auf, worauf zu achten ist, um das Risiko eines Erregereintrags zu minimieren.

Landwirt und Unternehmer Stefan Teepker stellte zudem sein betriebliches Hygienekonzept anhand praktischer Beispiele vor.

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Strategien gegen die Geflügelpest

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Informationen und Austausch zum Thema Aviäre Influenza (Geflügelpest oder Vogelgrippe) waren im DLG-Spotlight Geflügel der „EuroTier digital“ sehr gefragt. Auch das Netzwerk Fokus Tierwohl war mit drei Veranstaltungen zum Thema vertreten.

Mit welchen Maßnahmen kann das Tierwohl in Zeiten der Vogelgrippe aufrechterhalten werden? Um hilfreiche Tipps aus der Praxis ging es im Vortrag von Landwirtin Friederike Schierholz. Die Mobilstallhalterin berichtete von ihren Erfahrungen mit der Aufstallungspflicht.

Im Interview mit Dr. Christian Lambertz vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) stellte Iris Tapphorn, Landwirtin im Netzwerk der Impulsbetriebe Tierwohl, ihre Erfahrungen im Umgang mit den Auflagen zur Geflügelpest dar. 

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Mehr Tierwohl bei Masthühnern durch Schlupf im Stall

Fokus Tierwohl-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zum Thema Masthühnerschlupf im Stall stößt auf großes Interesse

Die Phase der Kükenaufzucht ist von besonderer Bedeutung. Stress in den ersten Lebenstagen, beispielsweise durch den Transport von der Brüterei zum Betrieb, kann Krankheiten auslösen. Der Masthühnerschlupf im Stall bietet eine Möglichkeit, verschiedene Stressfaktoren für die Küken zu minimieren. Eine Online-Vortragsveranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl mit über 140 Teilnehmern zeigte, dass sehr großes Interesse an dem System besteht.

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Impulsbetriebe teilen ihre Praxiserfahrungen mit digitalen Tools in der Milchviehhaltung

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Am Freitag, den 12. Februar, ist die erste EuroTier digital erfolgreich zu Ende gegangen. Auf der Digital-Plattform der DLG wählten sich an den vier Veranstaltungstagen über 41.000 Besucher ein. Sie informierten sich über das Angebot von rund 1.200 teilnehmenden Unternehmen, diskutierten in über 300 Fachveranstaltungen und vernetzten sich gezielt mit der Branche.

Die Impulsbetriebe des Netzwerks Fokus Tierwohl waren an der Gestaltung des EuroTier-Fachprogramms aktiv beteiligt. Zum DLG-Spotlight Rind mussten sich am 12. Januar die drei Betriebsleiter aufgrund der frostigen Temperaturen im wahrsten Sinne des Wortes loseisen, um an der Talk-Runde zum Thema „Digitalisierung und Automatisierung in der Milchviehhaltung – gut für´s Tierwohl?“ teilzunehmen.

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Impulsbetriebe teilen ihre Praxiserfahrungen mit alternativen Abferkelbuchten

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Am 12. Februar 2021 endete die erste EuroTier digital. Auf der Plattform der DLG wählten sich an den vier Veranstaltungstagen mehr als  41.000 Teilnehmer ein. Sie informierten sich über das Angebot von rund 1.200 teilnehmenden Unternehmen, diskutierten in über 300 Fachveranstaltungen und vernetzten sich gezielt mit der Branche.

Die Impulsbetriebe des Netzwerks Fokus Tierwohl beteiligten sich aktiv am breitgefächerten Fachprogramm der EuroTier digital. Die „Gestaltung von Abferkelbuchten unter Tierwohlaspekten“ war Thema eines moderierten Gesprächs im Rahmen des DLG-Spotlights Schwein.

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Informationen zur Schweinehaltung im Außenklimastall stoßen bei den Landwirten auf großes Interesse

Über 300 Teilnehmer folgten aufmerksam den Erfahrungsberichten von zwei Praxisbetrieben.

Am 17.02.2021 fand im Rahmen des Projektes „Fokus Tierwohl“ eine Veranstaltung zum Thema „Außenklimaställe – Ein Stallsystem mit Zukunft?“ statt. Über 300 Teilnehmer folgten aufmerksam den Erfahrungsberichten von zwei Praxisbetrieben.

Zu Beginn referierte Henrik Ohlendorf von der Landwirtschaftskammer NRW über unterschiedliche alternative Haltungssysteme in der Schweinemast. Hierzu ging er auf verschiedene Neubauvarianten wie Kisten- oder Tiefstreuställe ein. Ein weiteres Beispiel waren die Pig Ports. Ebenfalls zeigte er auf, welche Umbaumöglichkeiten es für bestehende Mastställe gibt, sodass den Schweinen der Zugang zu Außenklimareizen geboten werden kann. Er berichtete über verschiedene Varianten der Auslaufgestaltung an Schweineställen. 

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Schweinehalter Christoph Becker nimmt 200 Teilnehmer online mit in seinen Stall

Veranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW zum Thema Stallklimamanagement und Buchtenstrukturierung

Eine Online-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW zum Thema Stallklimamanagement und Buchtenstrukturierung im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl stößt auf großes Interesse bei Landwirten. Wilfried Brede vom Seviceteam Alsfeld berichtete in der Veranstaltung über die Ziele bei der Stallklimatisierung. Er referierte darüber, wie ein Zwangsbelüftungssystem optimal aufgebaut werden sollte und welche Möglichkeiten es gibt, große Temperaturdifferenzen im Stall zu vermeiden. Im anschließenden Stallrundgang zeigte der Schweinehalter Christoph Becker Beispiele zur Buchtenstrukturierung in seinem Betrieb.

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Geschlechtsbestimmung im Ei

Das Töten von männlichen Eintagsküken der Legerichtung wird seit Jahren im Agrarsektor und bei Verbrauchern kontrovers diskutiert. Durch die Zucht auf Legeleistung setzen die männlichen Tiere dieser Linien kaum Fleisch an und gelten somit als „unerwünschte Nebenprodukte“. Als Konsequenz werden jährlich ca. 42 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen in Deutschland getötet. Um dies zu verhindern wurde in den letzten Jahren verstärkt nach Alternativen gesucht und an unterschiedlichen Lösungsansätzen geforscht. 

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Verzicht auf Schnabelkürzen

Auf Bundesebene wird das langfristige Ziel verfolgt, auch bei Puten auf das Schnabelkürzen zu verzichten. Während in der Jung- und Legehennenhaltung bereits wie beschrieben viele erfolgreiche Ansätze vorhanden sind, sind zur Haltung von Puten mit einem intakten Schnabel die wissenschaftlichen Erkenntnisse noch nicht ausreichend.

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Haltung von Geflügel mit intaktem Schnabel

Federpicken und Kannibalismus sind bei Jung- und Legehennen auftretende Verhaltensstörungen, die negative Auswirkungen auf das Tierwohl der betroffenen Tiere haben. Darüber hinaus kann diese Verhaltensstörung zu Leistungseinbußen und erhöhter Mortalität innerhalb der Herde führen. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen die Ursachen hierfür in einem multifaktoriellen Geschehen bedingt aus Umweltfaktoren, Fütterungsform und Genetik.

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Nabeldesinfektion bei Kälbern

Nabelentzündungen bei Kälbern sind in vielen landwirtschaftlichen Betrieben ein Problem, das verschiedene Ursachen haben kann. Eine Möglichkeit, das Auftreten von Nabelentzündungen zu verringern, ist die Nabeldesinfektion.

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Selektives Trockenstellen von Milchvieh

Die Beschränkung der Gabe von antibiotischen Trockenstellpräparaten (selektives Trockenstellen) auf infizierte Tiere setzt eine gleichzeitige Optimierung des gesamten Trockenstehermanagements (Gesundheitsüberwachung, Hygiene, Haltung, Fütterung) voraus. Es erfordert eine aktive Auseinandersetzung mit dem Thema Eutergesundheit in seinen zahlreichen Facetten.

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Gesundheitszuchtwerte in der Holsteinzucht

Bis 1996 wurden Holsteinkühe in Deutschland ausschließlich auf Milchleistung gezüchtet. Durch diese milchbetonte Genetik, gutes Betriebs- und Fütterungsmanagement sowie aufgrund zunehmender wissenschaftlicher Erkenntnisse stieg die Milchleistung in Deutschland in den letzten Jahren auf ein beachtliches Niveau. Die durchschnittliche Nutzungsdauer liegt hingegen nach wie vor in einem unbefriedigenden Bereich. Dies war Ursache dafür, die Zucht in der Milchviehhaltung stärker auf eine Verbesserung der Tiergesundheit und anderer sekundärer Merkmale auszurichten.

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Ferkelkastration

Ab dem 01.01.2021 ist die betäubungslose Ferkelkastration laut Tierschutzgesetz verboten. 

Die Zeit, die den Sauenhaltern und Mästern noch bis zur Umstellung auf eine der zulässigen Alternativen bleibt, läuft. Wer in den Vorbereitungen auf die entsprechenden betrieblichen Veränderungen noch Investitionen tätigen, das weitere Vorgehen in der Handelskette zwischen Ferkelerzeugern und Mästern abstimmen oder eventuell einen Sachkundenachweis erwerben muss, sollte sich zeitnah entscheiden.

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Kupierverzicht

Das Kürzen der Schwänze von Saugferkeln wurde in der konventionellen Tierhaltung lange als wirksamste Methode gegen Schwanzbeißen (Caudophagie) praktiziert. Nach den EU-rechtlichen Vorschriften und den Vorgaben des deutschen Tierschutzgesetzes ist dies aber nur in begründeten Ausnahmefällen erlaubt, wenn andere Maßnahmen, die Umwelt- und Haltungsbedingungen (insbesondere Management, Unterbringung, Bestandsdichte etc.) berücksichtigen, nicht greifen.

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Über das Netzwerk Fokus Tierwohl

Um Tierhalter in Deutschland nachhaltig zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Tier- und Umweltschutz, Qualität bei der Produktion sowie Marktorientierung zu priorisieren, wurde das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl gegründet. Das Verbundprojekt hat das Ziel, den Wissenstransfer in die Praxis zu verbessern, um schweine-, geflügel- und rinderhaltende Betriebe in Deutschland zukunftsfähig zu machen hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung.

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