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Netzwerk Fokus Tierwohl: Praxiswissen für eine tierwohlgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung

Um Tierhalter in Deutschland nachhaltig zu stärken und sie dabei zu unterstützen, Tier- und Umweltschutz, Qualität bei der Produktion sowie Marktorientierung zu priorisieren, wurde das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl gegründet. Das Verbundprojekt hat das Ziel, den Wissenstransfer in die Praxis zu verbessern, um schweine-, geflügel- und rinderhaltende Betriebe in Deutschland hinsichtlich einer tierwohlgerechten, umweltschonenden und nachhaltigen Nutztierhaltung zukunftsfähig zu machen.

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Aktuelles aus dem Netzwerk zum Thema

Geflügel

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Aktuelles aus dem Netzwerk Fokus Tierwohl und der Branche

In der Diskussion zur Verbesserung des Tierwohls in der Haltung von Masthühnern sind erhöhte Ebenen und Pickblöcke in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Fragen zum Tierverhalten und zum Stallklima wurden im Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz „Verbesserung des Tierschutzes in der Masthühnerhaltung“ untersucht. Im Interview berichten Jan Heck und Birgit Schiller (Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung, Tierärztliche Fakultät an der LMU München) über Beobachtungen und Erfahrungen, die sie im Laufe der Projektzeit auf verschiedenen Praxisbetrieben sammeln konnten.

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Neben wenigen Vollerwerbsbetrieben in den für Deutschland typischen Gänseregionen wird die Gänsemast hierzulande überwiegend im landwirtschaftlichen Nebenerwerb zur Direktvermarktung mit Haltung der Tiere im Freiland betrieben. Hierfür sollte ein entsprechend großer Grünauslauf vorgehalten werden. Der Weideauslauf muss den Tieren das ganze Jahr, bzw. die gesamte Haltungsperiode, zur Verfügung stehen und kann wesentlich zur bedarfsgerechten und kostengünstigen Ernährung der Tiere beitragen.

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Die Technisierung von Prozessen im Milchviehstall ist in vielen Bereichen weit fortgeschritten. Technische Systeme bieten den Vorteil, dass die Arbeitskraft zeitlich flexibler eingesetzt werden kann. Ein Feld, bei dem technische Lösungen sowohl von Seiten des Tierschutzes als auch von Seiten der Arbeitswirtschaftlichkeit interessant sein können, ist die Überwachung von Geburten. 

Das Tierwohl-Kompetenzzentrum Rind im Netzwerk Fokus Tierwohl führt eine Umfrage zu Praktikererfahrungen mit technischen Systemen zur Geburtsüberwachung durch.

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Die „Technische Anleitung Luft“ (TA Luft) schreibt den landwirtschaftlichen Betrieben, die eine bestimmte Tieranzahl übersteigen, die Anwendung einer angepasstem Rationsgestaltung vor. Beim Schwein ist dabei auf eine stark stickstoff- und phosphorreduzierte Rationsgestaltung und beim Geflügel auf eine stickstoff- und phosphorreduzierte Fütterung zu achten. Bei der Erbringung des Nachweises werden die Praktiker vom „Stallbilanz-Programm“ des Institutes für Tierernährung und Futterwirtschaft der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) unterstützt.

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Der am häufigsten vorkommende sowie wirtschaftlich bedeutendste Ektoparasit im Legehennenstall ist die Rote Vogelmilbe. Der Parasit befällt seinen Wirt vorrangig nachts, um Blut zu saugen. Dabei stellt die Legehenne den wichtigsten Wirt für die Rote Vogelmilbe da, aber auch andere Geflügelarten können befallen werden. Die Bekämpfung der Roten Vogelmilbe stellt ein altbekanntes Problem in der Legehennenhaltung dar. Die Parasiten können teilweise monatelang ohne Nahrung auskommen und somit sogar in unbesetzten Ställen über Monate überleben. Ihre Bekämpfung ist durch ihre schnelle Resistenzentwicklung und hartnäckige Überlebensfähigkeit besonders anspruchsvoll.

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Nach Tierschutzgesetz § 11 (8) sind Schweinehalter*innen angehalten, regelmäßig tierbezogene Merkmale in ihren Herden zu erheben und auszuwerten. Doch welche Indikatoren geben im Stall Auskunft über Tiergesundheit und Verhalten? Im Projekt „EiKoTiGer“ wurde ein Orientierungsrahmen zu Einordnung der betrieblichen Tierwohlsituation anhand von Ziel- und Alarmwerten erarbeitet.  Der Orientierungsrahmen (Sauen und Saugferkel, Aufzuchtferkel und Mastschweine) wurde 2020 online veröffentlicht und steht zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.

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Die im Februar 2021 geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hat die Herausforderungen für sauenhaltende Betriebe auf ein hohes Niveau gehoben. Die Fixierungsdauer von Sauen im Produktionszyklus wurde insgesamt auf nur wenige Tage verkürzt. Im Abferkelstall dürfen Sauen künftig höchstens nur noch fünf Tage um den Geburtstermin  in einem Kastenstand fixiert werden. Die Abferkelbuchten müssen mindestens 6,5 m² groß sein und einen ausreichend großen Liege- und Ruhebereich für die Sau und ihre Saugferkel bieten. Die Ferkelerzeuger haben nun 15 Jahre, bis Februar 2036 Zeit, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, Konzepte für die Umstellung zu entwickeln und die finanziellen Voraussetzungen für die aufwändigen Umbauten zu schaffen.

Der Betrieb Schmidle in Baden-Württemberg ist den Schritt in Richtung eines neuen Haltungskonzeptes bereits vorab gegangen. Seit 2019 ist der neue Abferkelstall mit BeFree-Bewegungsbuchten der Firma Schauer Agrotronic GmbH in Betrieb. Die Buchten gehen mit ihren 7 m² Grundfläche über die geforderte Mindestfläche von 6,5 m² hinaus. So wird es auch von vielen Experten empfohlen.

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Aktuelles aus dem Netzwerk

Aktueller Vodcast: Mehr Tierwohl für das Masthuhn

In der Diskussion zur Verbesserung des Tierwohls in der Haltung von Masthühnern sind erhöhte Ebenen und Pickblöcke in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus gerückt. Aber wie sollten die Ebenen für die Tiere gestaltet sein? Werden diese von den Masthühnern tatsächlich über die gesamte Haltungsperiode angenommen? Wie sieht es bei Pickblöcken aus, beeinflussen unterschiedliche Härtegrade die Nutzung?

Aber es gilt nicht nur Fragen zum Tierverhalten zu klären. Auch ein gutes Stallklima ist ausschlaggebend für die Gesundheit der Tiere. Ziel ist es, die Konzentration der Schadgase CO2 und Ammoniak gering zu halten. Doch können die CO2 - und Ammoniakkonzentrationen im Stall herangezogen werden, um die Lüftung direkt zu steuern?

Diese Fragen wurden im Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz „Verbesserung des Tierschutzes in der Masthühnerhaltung“ untersucht. Im Interview berichten Jan Heck und Birgit Schiller (Lehrstuhl für Tierschutz, Verhaltenskunde, Tierhygiene und Tierhaltung, Tierärztliche Fakultät an der LMU München) über Beobachtungen und Erfahrungen, die sie im Laufe der Projektzeit auf verschiedenen Praxisbetrieben sammeln konnten.

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Tierwohlorientiertes Auslaufmanagement bei Mastgänsen

Wie kann eine tierwohlgerechte Auslaufgestaltung aussehen?

Neben wenigen Vollerwerbsbetrieben in den für Deutschland typischen Gänseregionen wird die Gänsemast hierzulande überwiegend im landwirtschaftlichen Nebenerwerb zur Direktvermarktung mit Haltung der Tiere im Freiland betrieben. Hierfür sollte ein entsprechend großer Grünauslauf vorgehalten werden. Spätestens ab der 9. Lebenswoche, wenn die Gänse voll befiedert sind, ist ein Zugang zur Weide zu ermöglichen. Der Weideauslauf muss den Tieren das ganze Jahr, bzw. die gesamte Haltungsperiode, zur Verfügung stehen und kann wesentlich zur bedarfsgerechten und kostengünstigen Ernährung der Tiere beitragen.

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Umfrage: Praxiserfahrungen mit technischen Systemen zur Geburtsüberwachung bei Rindern

Die Technisierung von Prozessen im Milchviehstall ist in vielen Bereichen weit fortgeschritten. Technische Systeme bieten den Vorteil, dass die Arbeitskraft zeitlich flexibler eingesetzt werden kann. Ein Feld, bei dem technische Lösungen sowohl von Seiten des Tierschutzes als auch von Seiten der Arbeitswirtschaftlichkeit interessant sein können, ist die Überwachung von Geburten. Auch wenn einige der verfügbaren Systeme bereits relativ lange auf dem Markt erhältlich sind, fehlt es an einer systematischen Erhebung, wie weit die Systeme in der Praxis verbreitet sind und ob sie sich unter Praxisbedingungen bewährt haben.

Das Tierwohl-Kompetenzzentrum Rind im Netzwerk Fokus Tierwohl führt daher eine Umfrage durch, um Praktikererfahrungen mit diesen Systemen zu erheben.

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Unbeliebte Mitbewohner im Legehennenstall – Die Rote Vogelmilbe

Der am häufigsten vorkommende sowie wirtschaftlich bedeutendste Ektoparasit im Legehennenstall ist die Rote Vogelmilbe. Der Parasit befällt seinen Wirt vorrangig nachts, um Blut zu saugen. Dabei stellt die Legehenne den wichtigsten Wirt für die Rote Vogelmilbe da, aber auch andere Geflügelarten können befallen werden. Die Bekämpfung der Roten Vogelmilbe stellt ein altbekanntes Problem in der Legehennenhaltung dar. Die Parasiten können teilweise monatelang ohne Nahrung auskommen und somit sogar in unbesetzten Ställen über Monate überleben. Ihre Bekämpfung ist durch ihre schnelle Resistenzentwicklung und hartnäckige Überlebensfähigkeit besonders anspruchsvoll.

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Chance oder Last? – die betriebliche Eigenkontrolle im Schweinestall

Nach Tierschutzgesetz § 11 (8) sind Schweinehalter*innen angehalten, regelmäßig tierbezogene Merkmale in ihren Herden zu erheben und auszuwerten. Doch welche Indikatoren geben im Stall Auskunft über Tiergesundheit und Verhalten? Im Projekt „EiKoTiGer“ wurde ein Orientierungsrahmen zu Einordnung der betrieblichen Tierwohlsituation anhand von Ziel- und Alarmwerten erarbeitet.  Der Orientierungsrahmen (Sauen und Saugferkel, Aufzuchtferkel und Mastschweine) wurde 2020 online veröffentlicht und steht zur kostenfreien Nutzung zur Verfügung.

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Aktuelles Video: Praxiserfahrungen mit der BeFree Bewegungsbucht

Die im Februar 2021 geänderte Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung hat die Herausforderungen für sauenhaltende Betriebe auf ein hohes Niveau gehoben. Die Fixierungsdauer von Sauen im Produktionszyklus wurde insgesamt auf nur wenige Tage verkürzt. Im Abferkelstall dürfen Sauen künftig höchstens nur noch fünf Tage um den Geburtstermin  in einem Kastenstand fixiert werden. Die Abferkelbuchten müssen mindestens 6,5 m² groß sein und einen ausreichend großen Liege- und Ruhebereich für die Sau und ihre Saugferkel bieten. Die Ferkelerzeuger haben nun 15 Jahre, bis Februar 2036 Zeit, um sich auf die neuen Anforderungen einzustellen, Konzepte für die Umstellung zu entwickeln und die finanziellen Voraussetzungen für die aufwändigen Umbauten zu schaffen.

Der Betrieb Schmidle in Baden-Württemberg ist den Schritt in Richtung eines neuen Haltungskonzeptes bereits vorab gegangen. Seit 2019 ist der neue Abferkelstall mit BeFree-Bewegungsbuchten der Firma Schauer Agrotronic GmbH in Betrieb. Die Buchten gehen mit ihren 7 m² Grundfläche über die geforderte Mindestfläche von 6,5 m² hinaus. So wird es auch von vielen Experten empfohlen.

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Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Rind 

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Hitzefrei für unsere Kühe!
Hitzestress, Milchvieh

30. Mai 2022 19:00 - 20:00,

Online

Teil 1: Online-Abendveranstaltung:

Ab wann redet man von Hitzestress, wie erkenne ich diesen und welche Konsequenzen hat dieser Stress?

Wie kann ich Hitzestress für meine ...

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Hitzefrei für unsere Kühe!
Hitzestress, Milchvieh

31. Mai 2022 10:00 - 12:00,

Am Westerkamp 2, 25485 Hemdingen

Teil 2: Praxistag

Betriebsbesuch bei Westerkamp Holsteins (https://www.westerkamp-holsteins.de/) in 25485 Hemdingen bei Hamburg. Betriebsleiter Kim ...

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Netzwerk Fokus Tierwohl „Mutterkuh/Bullenmast-Exkursion“

8. Juni 2022 07:30 - 9. Juni 2022 15:00,

Hamburg

Im Rahmen des Projektes Netzwerk Fokus Tierwohl findet vom 08. Juni bis 09. Juni 2022 eine Exkursion nach Ostdeutschland statt. Es werden Mutterkuhbetriebe sowie ...

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Schwein 

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Das kleine 1x1 der Schweinehaltung Teil I: Schweinesignale - Gesundheit und Krankheit erkennen für Kleinsthalter
Krankheitsfrüherkennung, Schwein allgemein

21. Juni 2022 18:30 - 19:30,

Online

Immer mehr Menschen halten sich ihre eigenen Schweine zu Hause. Doch damit die Tiere gesund und fit bleiben gibt es einiges zu beachten.

 

In diesem Webseminar möchten wir den ...

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Das kleine 1x1 der Schweinehaltung Teil II: Biosicherheit, Tierschutz und Afrikanische Schweinepest - auch bei Kleinsthaltern?
Schwein allgemein, Biosicherheit

22. Juni 2022 18:30 - 19:30,

Online

Immer mehr Menschen halten sich ihre eigenen Schweine zu Hause. Doch damit die Tiere gesund und fit bleiben gibt es einiges zu beachten. Dabei ist es nicht nur wichtig ...

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Das kleine 1x1 der Schweinehaltung Teil III: Schweine richtig füttern für Kleinsthalter
Schwein allgemein, Fütterung

23. Juni 2022 18:30 - 19:30,

Online

Immer mehr Menschen halten sich ihre eigenen Schweine zu Hause. Doch damit die Tiere gesund und fit bleiben, gibt es einiges zu beachten. Unter anderem müssen die Tiere richtig ...

Aktuelle Veranstaltungen zum Thema Geflügel 

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Können digitale Anwendungen das Tierwohl auf Legehennenbetrieben verbessern?
Digitalisierung

31. Mai 2022 19:00 - 21:00,

Onlineveranstaltung

Digitale Anwendungen haben in der Landwirtschaft schon lange eine wachsende Bedeutung, sei es als digitale Ackerschlagkartei oder zur Brunsterkennung in der ...

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Hitzestress bei Geflügel
Hitzestress, Mastgeflügel, Legehennen, Enthalpie

13. Juni 2022 18:00 - 19:30,

Online

Eine der bedeutendsten umweltbedingten Herausforderungen für die Tierhaltung ist der Hitzestress. In der Geflügelhaltung können warme Sommertage, die eine hohe Außentemperatur ...

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Hitzestress beim Gartenhuhn - Was kann ich an heißen Sommertag für das Tierwohl tun?
Gartenhuhn, Hobbyhaltung, Hitzestress

21. Juni 2022 19:00 - 20:30,

Online

Online-Infoabend für Kleinstgeflügelhalter:innen

 

Der Sommer stellt mit seinen hohen Temperaturen nicht nur eine große Herausforderung für Landwirtinnen und Landwirte dar, ...

Weitere Förderprojekte zum Bereich Tierwohl