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Schlachtung im Haltungsbetrieb

In Deutschland dürfen Rinder grundsätzlich nur im Schlachthof getötet werden, wenn die Tiere für den menschlichen Verzehr vorgesehen sind. Ausnahmen gab es bis vor kurzem nur für Betriebe die z.B. ihre Rinder ganzjährig im Freiland halten und die Tiere auf der Weide mit Kugelschuss töten und das Tier anschließend in den Schlachthof bringen. Durch neue Vorschriften ist nun aber die Schlachtung im Haltungsbetrieb möglich, wenn entsprechende Auflagen erfüllt werden. Wie das funktionieren kann zeigte eine Veranstaltung des Netzwerk Fokus Tierwohl auf einem Rinderbetrieb im Harz.

Wolf Fischer (LLG Sachsen-Anhalt) gab einen Überblick über die allgemein zu beachtenden Rechtsvorschriften und die bei der Planung einer eigenen Schlachtstätte einzubeziehenden Behörden. Arne Kutschbach von der Agrarmarketing-Gesellschaft Sachsen-Anhalt (AMG) berichtete, welche Fördermöglichkeiten derzeit für die Direktvermarktung in Sachsen-Anhalt bestehen. Lea Trampenau (ISS - Innovative Schlachtsysteme) erläuterte die Besonderheiten der teilmobilen Schlachtung und stellte den von ihr entwickelten Schlachtanhänger vor.

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Schweinehaltung neu gedacht

Ein Gruppensäugesystem mit Laktationsrausche und eine TMR (Totale Mischration)-Fütterung – diese Begriffe bringt man eigentlich nicht direkt mit der Schweinehaltung in Verbindung. Doch ein Familienbetrieb aus dem Luzerner Seetal (Schweiz) hat genau das umgesetzt.

Familie Ruckli hat 2003 ihren Milchviehbetrieb zu einem Schweinebetrieb umgebaut und wirtschaftet heute nach den IP-SUISSE Richtlinien (integrierte Landwirtschaft). Insgesamt umfasst der Betrieb 120 Muttersauen und 300 Mastplätze.

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Bekämpfung der ASP – Neue Wege gehen!

Probleme und Perspektiven schweinehaltender Betriebe im Fokus der Podiumsdiskussion am Vorabend des Mitteldeutschen Schweinetages

426 Tage sind seit dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) am 10. September 2020 in Deutschland vergangen. Seitdem gab es über 2 640 bestätigte Fälle in den Wildschweinepopulationen der Bundesländer Brandenburg und Sachsen. Betroffen von den damit verbundenen Restriktionen sind mehr als 400 Betriebe mit knapp 170 000 Schweinen. Leider ist kein Ende in Sicht und täglich kommen neue Fälle hinzu, obwohl die Bekämpfungsmaß-nahmen erste Erfolge in den Kerngebieten verdeutlichen und sich der Wildschweinebesatz dort erheblich reduziert hat.

Innerhalb einer ca. 2-stündigen Podiumsdiskussion am Vorabend des Mitteldeutschen Schweinetages standen deshalb „Probleme und Perspektiven für Schweine haltende Betriebe“ im Mittelpunkt.

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Low Stress Stockmanship

In der heutigen Zeit ist ein ruhiger und entspannter Umgang mit Nutztieren ein wesentlicher Punkt, um negativen Schlagzeilen im Zusammenhang mit dem Handling zu vermeiden. Um die Methode des stressarmen Umgangs, das sogenannte „low-stress-stockmanship“ zu erlernen, fand im Rahmen des bundesweiten Netzwerks Fokus Tierwohl zu diesem Thema statt.  

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Stressfreies Treiben von Rindern

„Mach langsam – wir haben keine Zeit!“. Mit diesem zunächst widersprüchlich scheinenden Statement begrüßt Ronald Rongen, „Cowmunicator“ (Low Stress Stockmanship Europe), die Zuhörer auf seiner Reise durch Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Insgesamt wurden im Rahmen des Netzwerk Fokus Tierwohl fünf Seminare zum stressfreien Treiben von Rindern durchgeführt. 

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Mitteldeutscher Schweinetag

Zukunftsfähige Schweinehaltung

Einer guten Tradition folgend, fand am 11. November 2021 der Mitteldeutsche Schweinetag in Halle-Peißen statt. Das im zweijährigen Turnus stattfindende Fachforum wurde gemeinsam vom Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum, der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, dem Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie in Zusammenarbeit mit der Erzeugergemeinschaft Altmark Schwein und dem bundesweit agierenden Projekt „Netzwerk Fokus Tierwohl“ vorbereitet und durchgeführt. Er stellte sich den großen Herausforderungen, vor denen fast 20.000 deutsche Schweinehalter stehen, um den fachlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen an den Tier- und Umweltschutz zu entsprechen und trotzdem wettbewerbsfähig bleiben zu können. 

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Bäume zur Auslaufgestaltung bei Legehennen

Bei einer Exkursion vom Projekt „Netzwerk Fokus Tierwohl“ drehte sich im Oktober alles um das Thema Auslaufgestaltung bei Legehennen. Hierbei gewährte der Betrieb Engling aus Geeste (Emsland) Einblicke in seine Biolegehennenhaltung. Der Betrieb nutzt Pappelbäume zur Ausgestaltung des Auslaufs.

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Auf die Klauengesundheit kommt es an!

Online Seminare der LWK Niedersachsen informieren über Einflussmöglichkeiten auf die Klauengesundheit

Die Klauengesundheit spielt eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden und die Leistung unserer Rinder. Nach wie vor sind Klauenkrankheiten der dritthäufigste Abgangsgrund von Milchkühen. Zudem ist jeder Lahmheitsfall durch eine reduzierte Milchleistung, erhöhte Remontierungsraten, Mehrarbeit durch Behandlungsaufwand und Tierarztkosten bis hin zu verlängerten Zwischenkalbezeiten auch ein nicht zu unterschätzendes finanzielles Problem. Über die Fütterung, die Klauenpflege und eine tiergerechte Haltung hat der Halter vielfältige Einflussmöglichkeiten auf die Klauengesundheit seiner Herde.

Um Milchviehhalter in Hinblick auf diese Thematik fit zu machen, fand im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl ein Online-Seminar an der LWK Niedersachsen statt. Als Referenten waren Dr. Jörg Willig, Rindergesundheitsdienst der LWK Niedersachsen, und Klaus Hermann Haß, selbstständiger Klauenpfleger, geladen. In einem zweiten Onlien Seminar referierte Prof. Dr. Barbara Benz von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt in Nürtingen-Geislingen zu den Synergieeffekten zwischen Emissionsminderungsmaßnahmen im Kuhstall und der Klauengesundheit.

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Geburtshilfe und Kälbermanagement

Online Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Wie gelingt ein guter Start in das Leben eines Rindes? Mit dieser Frage beschäftigten sich zwei Webseminare, welche im Rahmen des bundesweiten Projektes Netzwerk Fokus Tierwohl an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen angeboten wurden.

In einem ersten Teil referierte Dr. Carola Fischer-Tenhagen vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) über die Geburtshilfe beim Rind. Dr. Caroline Esfandiary vom Rindergesundheitsdienst der LWK Niedersachsen ging in einem zweiten Webseminar auf die Versorgung von Kälbern nach der Geburt ein.

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Fußballengesundheit bei Puten

Optimiertes Einstreumanagement vermindert Fußballenveränderungen

Die Fußballengesundheit von Puten ist insbesondere unter Tierschutzaspekten von großer Bedeutung. Das Einstreumanagement hat dabei einen signifikanten Einfluss auf das Auftreten von Fußballenveränderungen. Wie kann man die Fußballengesundheit im Putenbestand regelmäßig kontrollieren und welche Möglichkeiten gibt es, das Einstreumanagement zu optimieren? Die Experten Dr. Daniel Gieseke (Universität Kassel) und Dr. Kathrin Toppel (Hochschule Osnabrück) informierten dazu in einer Online-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl.

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Einblicke in eine moderne Gänsehaltung

Exkursion der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Am 09. September war es endlich soweit und das Netzwerk Fokus Tierwohl konnte die erste Präsenzveranstaltung in Niedersachsen anbieten. Corona bedingt fanden im vergangenen Jahr ausschließlich Online-Seminare statt, nun ließen die Entwicklungen im Pandemie-Geschehen endlich eine Exkursion auf einen etablierten Gänsemastbetrieb zu.

So fanden sich 17 Interessierte auf dem Betrieb von Familie Claßen in Bakum ein. Zunächst stellte der Junior-Betriebsleiter Johann-Michel Claßen die Betriebsstruktur in dem modernen Besprechungsraum des Hauptgebäudes, in welchem sich auch die betriebseigene Schlachterei sowie ein kleiner Hofladen befinden, vor.

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Beschäftigungsmöglichkeiten und Raumstrukturierung in der Putenhaltung

Reduzierung von Federpicken und Kannibalismus in der Putenhaltung

Federpicken und Kannibalismus sind nicht nur in der Haltung von Legehennen, sondern auch in der Putenhaltung ein zentrales Thema. Langjährige Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Verhaltensstörungen multifaktoriell ausgelöst werden und optimal eingesetztes Beschäftigungsmaterial und eine gute Stallstrukturierung zur Gegensteuerung einen möglichen Ansatz bieten. 

Da Federpicken und Kannibalismus auch weiterhin eine Herausforderung für die Putenhaltung darstellen, stehen Beschäftigungsmöglichkeiten und Raumstrukturierung im Fokus aktueller Forschungsprojekte. Im Rahmen des Netzwerk Fokus Tierwohl wurde von den ostdeutschen Bundesländern ein Online-Seminar zum Thema Beschäftigungsmöglichkeiten und Raumstrukturierung in der Putenhaltung angeboten und über den aktuellen Stand zu diesem Thema aus der Sicht der Wissenschaft und Praxis informiert.  

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Tierwohl in der Geflügelhaltung optimieren

GeflügelhalterInnen zu aktuellen Themen informieren und dadurch das Tierwohl in geflügelhaltenden Betrieben optimieren – mit diesem Ziel veranstaltete der Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen (LLH) mehrere Online Seminare. Die Themenspektren der Veranstaleungen umfassten dabei u.a. die Bekämpung der Roten Vogelmilbe, den Umgang mit kranken und verletzte Tieren, den Schutz vor Beutegreifern, das natürliche Verhalten von Legehennen sowie Managementtools zur Verbesserung des Wohbefindens von Geflügel.

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Tierwohlgerechtes Auslaufmanagement in der Mobilstallhaltung von Legehennen

Die Haltung von Legehennen in Mobilställen erfährt gegenwärtig einen Aufschwung. Auch viele Endverbraucher sehen dieses Haltungsverfahren als sehr tierwohlgerecht an, da den Tieren meist viel frische Grünfläche zur Verfügung steht. Dadurch lässt sich oftmals eine höhere Wertschätzung und damit auch Zahlungsbereitschaft für die produzierten Lebensmittel erzielen. Den Ansprüchen an eine artgerechte Haltung der Legehennen gerecht zu werden, verliert aber auch bei diesem Haltungsverfahren nicht an Bedeutung. Wie sich die Grundbedürfnisse der Legehennen am besten erfüllen lassen, ist auch für viele, die derzeit in die Mobilstallhaltung einsteigen, eine wichtige Fragestellung. Wie beispielsweise ist das tierwohlgerechte Auslaufmanagement in der Mobilstallhaltung zu gestalten und was gibt es dabei zu beachten? Um auf diese Frage erste Antworten zu geben, luden die Tierwohlmultiplikatoren der Bundesländer Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern zu einem Onlineseminar ein.

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Fußballenentzündungen bei Legehennen – Erkennung, mögliche Ursachen, Maßnahmen

Am 13.07.2021 konnten 17 Teilnehmer*innen zur Online-Veranstaltung Fußballengesundheit bei Legehennen begrüßt werden. Die Veranstaltung wurde in Kooperation zwischen den Tierwohlmultiplikatorinnen Natalie Wagner, Svenja Reich und Anne Helene Ahrend im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl in Zusammenarbeit mit dem Tierschutzberatungsdienst Brandenburg organisiert. Als Referentin konnte Dr. Christiane Keppler von der Gallicon Geflügelberatung gewonnen werden.

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Fachleute diskutieren über Tierwohl-Themen

Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights der EuroTier digital 2021

Das Tierwohl-Kompetenzzentrum Schwein im Netzwerk Fokus Tierwohl präsentierte sich auf der EuroTier digital 2021 mit drei Diskussionsrunden. Moderiert wurden diese von Dr. Thorsten Klauke (Geschäftsstelle des Tierwohl-Kompetenzzentrums Schwein, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen).

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Schweine in Kleinsthaltungen

An vier Terminen im Juli 2021 fand im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfahlen (LWK NRW) ein Online-Crashkurs für Schweinehalter mit Kleinstbeständen statt. Die Haltung von Schweinen als Heimtier wird in Deutschland zunehmend beliebter. Um ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier zu ermöglichen, müssen die Eigenschaften der Spezies berücksichtigt werden. Daher informierten Experten über das Veterinärrecht, die Anatomie und Physiologie, das Verhalten, die Haltung, die Fütterung und das Gesundheitsmanagement von Heim- und Nutzschweinen. Nach den Vorträgen wurde aufgrund von vielen fachlichen Fragen der Teilnehmer:innen bis spät in die Abendstunden diskutiert.

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Brustbeinschäden bei Legehennen – ein Multifaktorielles Problem

Am Ende der Legeperiode treten bei durchschnittlich mehr als 40 % der Legehennen einer Herde Brustbeinschäden auf. Untersuchungen zeigten bei betroffenen Tieren Schmerzen und eine eingeschränkte Mobilität, so dass davon auszugehen ist, dass Brustbeinschäden das Wohlergehen der Tiere beeinträchtigen. Doch wie entstehen Brustbeinschäden, was kann man dagegen tun und welche Auswirkungen haben sie? Diesen Fragen widmen sich Dr. Stefanie Petow (Friedrich-Löffler-Institut, Celle) und Dr. Lisa Jung (Uni Kassel) bereits seit einigen Jahren. In einem Webseminar des Projektes Netzwerk Fokus Tierwohl teilten sie ihre Erkenntnisse mit den Teilnehmern.

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Hitzestress im Milchviehstall

Online Veranstaltung der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft

Im Rahmen des bundesweiten Netzwerkes Fokus Tierwohl veranstaltete das Institut für Landtechnik und Tierhaltung der Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft ein kostenloses Online-Seminar mit dem Titel "Hitzestress im Milchviehstall". Johannes Zahner (LfL Bayern) erläuterte, wie negativen Folgen von Hitzestress, wie Leistungsrückgang und gesundheitlichen Probleme, in den Sommermonaten entgegengewirkt werden kann.

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Erhalt der Biodiversität durch Züchtung, Haltung und Vermarktung bedrohter heimischer Schweinerassen

Aufgrund der heutigen Marktanforderungen ist die genetische Vielfalt zwischen, aber auch innerhalb der in Deutschland wirtschaftlich genutzten Schweinerassen deutlich eingeschränkt. Um über den Wert und die Möglichkeiten des Erhalts der Biodiversität einheimischer Schweinerassen zu informieren, fand Ende Mai im Rahmen des bundesweiten Netzwerkes Fokus Tierwohl eine Informationsveranstaltung zum Thema „Erhalt der Biodiversität durch Züchtung, Haltung und Vermarktung bedrohter heimischer Schweinerassen“ statt. Dabei standen die Bedeutung neuer Züchtungskonzepte und spezieller Vermarktungswege im Fokus. Der Erhalt bedrohter einheimischer Schweinerassen trägt zur genetischen Vielfalt maßgeblich bei. Die Nutzung seltener Rassen unter extensiven Haltungsbedingungen als Alternative zu den konventionell eingesetzten Hochleistungsrassen kommt zudem den Wünschen vieler Verbraucher in Hinblick auf eine naturnahe und tiergerechte Haltung entgegen. Die Teilnehmerzahl von rund 60 interessierten Personen zeigte, dass das etwas außergewöhnliche Thema sowohl bei Fachleuten als auch bei Praktikern Anklang findet.

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Sinneswahrnehmung beim Rind

Auf der EuroTier digital, die Anfang Februar 2021 als reines Online-Format Prämiere hatte, zählte der vom bundesweiten Netzwerk Fokus Tierwohl organisierte Beitrag zur Sinneswahrnehmung des Rindes mit zu den bestbesuchten Veranstaltungen im Fachprogramm. Es referierte Benito Weise, der u. a. für die Überbetriebliche Ausbildung am Landwirtschaftlichen Bildungszentrum (LBZ) Echem der Landwirtschaftskammer Niedersachsen zuständig ist.

Beim Umgang mit Rindern tritt eine gewisse Gewöhnung zwischen Mensch und Tier ein. Neue Situationen sind aber oftmals mit Stress verbunden und können zu Schwierigkeiten führen. Die Gewöhnung an das automatische Melksystem oder z. B. das Verbringen in den Klauenpflegestand sind nur zwei von vielen Beispielen dafür. Bei der Einordnung des Verhaltens ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Kühe Fluchttiere sind. Bei Gefahr reagieren sie mit Flucht, wobei Rinder im Gegensatz zu Pferden, auch zum Angriff übergehen können. In diese evolutionär bedingten Muster fallen z.B. Rinder, die ausgebrochen sind und nicht innerhalb von zwei bis drei Tagen wieder eingefangen werden. Sie tendieren dann dazu, wieder zu verwildern und legen bei Annäherung das klassische Fluchtverhalten an den Tag.

Um die Unterschiede in der visuellen Wahrnehmung zwischen Rind und Mensch einfach verständlich zu machen, wurde am LBZ Echem eine Virtual Reality (VR)-Brille in Zusammenarbeit mit einem Softwareunternehmen entwickelt. Dabei wird die Umgebung mit Kameras erfasst und für den Blick durch die VR-Brille so verändert, als würde man über das Sehvermögen einer Kuh verfügen. So kann als Mensch nachempfunden werden, wie die Kuh z. B. das Eintreiben in den Klauenstand optisch wahrnimmt.

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Bruderhahnaufzucht – eine echte Alternative?

Online-Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Am 20. Mai 2021 wurde abschließend der vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft vorgelegte Gesetzesentwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes vom Bundestag beschlossen. Laut diesem soll das Töten männlicher Eintagsküken ab dem 01. Januar 2022 verboten werden. Doch welche Alternativen gibt es? Mit dieser Frage beschäftigte sich ein Online-Seminar im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen am 22. Juni.

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Impulsbetriebe teilen ihre Praxiserfahrungen mit alternativen Abferkelbuchten

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Am 12. Februar 2021 endete die erste EuroTier digital. Auf der Plattform der DLG wählten sich an den vier Veranstaltungstagen mehr als  41.000 Teilnehmer ein. Sie informierten sich über das Angebot von rund 1.200 teilnehmenden Unternehmen, diskutierten in über 300 Fachveranstaltungen und vernetzten sich gezielt mit der Branche.

Die Impulsbetriebe des Netzwerks Fokus Tierwohl beteiligten sich aktiv am breitgefächerten Fachprogramm der EuroTier digital. Die „Gestaltung von Abferkelbuchten unter Tierwohlaspekten“ war Thema eines moderierten Gesprächs im Rahmen des DLG-Spotlights Schwein.

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Die Weidetiere gut im Blick behalten

Themen der Nutztierhaltung und Weidewirtschaft standen kürzlich im Fokus von Webseminaren der LWK Niedersachsen. Es ging um Parasiten, wirksamen Herdenschutz und das mobile Schlachten.

Zum Thema Parasitenbefall und -bekämpfung bei Weidetieren referierte Prof. Dr. Georg von Samson-Himmelstjerna (Freie Universität Berlin). Primär ging es um das Vorkommen, die Bedeutung und die Kontrolle von ausgewählten Parasiten.

Elke Steinbach und Martin Holm referierten über Möglichkeiten des wolfsabweisenden Zaunbaus, Herdenschutz sowie Voraussetzungen für Entschädigungszahlungen.

Zur Schlachtung von Rindern auf der Weide referierte Gerd Kämmer, Landwirt aus Schleswig-Holstein. 

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Erhöhte Sitzmöglichkeiten für Masthühner in der Diskussion

Nachlese EuroTier digital: Das Netzwerk Fokus Tierwohl organisierte Diskussionsrunde zu erhöhten Sitzebenen für Masthühner.

Anreicherung der Haltungsumgebung 

Möglichkeiten zur Anreicherung der Haltungsumgebung nehmen in der Diskussion um mehr Tierwohl bei Geflügel eine zentrale Rolle ein. Bei Mastgeflügel bieten sich dafür Elemente wie beispielsweise erhöhte Ebenen an, die den Tieren ein dem arteigenen Verhalten angemessenes Ruhen in erhöhter Position ermöglichen und gleichzeitig als Rückzugsort dienen können. Eine hochkarätig besetzte Diskussionsrunde mit Vertretern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Beratung und Praxis beschäftigte sich im Rahmen des EuroTier-Fachprogramms mit dem Thema „Erhöhte Sitzmöglichkeiten für Masthühner – wie setze ich es um?“. Moderiert wurde die Session von Katja Kulke, Geschäftsstelle des Tierwohl-Kompetenzzentrums Geflügel an der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

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Informationen zur Schweinehaltung im Außenklimastall stoßen bei den Landwirten auf großes Interesse

Über 300 Teilnehmer folgten aufmerksam den Erfahrungsberichten von zwei Praxisbetrieben.

Am 17.02.2021 fand im Rahmen des Projektes „Fokus Tierwohl“ eine Veranstaltung zum Thema „Außenklimaställe – Ein Stallsystem mit Zukunft?“ statt. Über 300 Teilnehmer folgten aufmerksam den Erfahrungsberichten von zwei Praxisbetrieben.

Zu Beginn referierte Henrik Ohlendorf von der Landwirtschaftskammer NRW über unterschiedliche alternative Haltungssysteme in der Schweinemast. Hierzu ging er auf verschiedene Neubauvarianten wie Kisten- oder Tiefstreuställe ein. Ein weiteres Beispiel waren die Pig Ports. Ebenfalls zeigte er auf, welche Umbaumöglichkeiten es für bestehende Mastställe gibt, sodass den Schweinen der Zugang zu Außenklimareizen geboten werden kann. Er berichtete über verschiedene Varianten der Auslaufgestaltung an Schweineställen. 

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Möglichkeiten eines reduzierten Antibiotikaeinsatzes in der Milchviehhaltung

Onlineseminar der LFA Mecklenburg-Vorpommern informiert über Lösungen für die Praxis

Der Einsatz von Antibiotika in der Tierhaltung muss reduziert werden - das ist ein deutlich formulierter Wunsch vieler Verbraucher. Ein zu hoher Einsatz für Prävention und Behandlungen kann zu Antibiotikaresistenzen führen, auch mit Auswirkungen auf den Humanbereich. Dies verlangt ein Umdenken und einen deutlich bewussteren Umgang mit Antibiotika in der Nutztierhaltung im Allgemeinen. Außerdem sind neue Managementverfahren gefragt, die den verminderten Einsatz unterstützen. Doch welche Möglichkeiten gibt es in der Milchviehhaltung den Einsatz von Antibiotika zu reduzieren?

Zu dieser Thematik lud die Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei (LFA) Mecklenburg-Vorpommern am 17.03.2021 zu einem Onlineseminar im Rahmen des Netzwerkes Fokus Tierwohl ein. 39 Interessierte aus ganz Deutschland schalteten sich dazu, um sich über Lösungen für die Praxis zu informieren.

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Wenn dem Geflügel zu heiß wird

Online-Seminar der Landwirtschaftskammer NRW im Rahmen des bundesweiten Netzwerks Fokus Tierwohl zum Hitzestress bei Geflügel

Eine der bedeutendsten umweltbedingten Herausforderungen für die Tierhaltung sind hohe Temperaturen mit der Folge, dass die Tiere ohne entsprechende Schutzmaßnahmen unter Hitzestress geraten können. In der Geflügelhaltung können warme Sommertage in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit negative Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere haben. 

Doch wie kann ein Unwohlsein der Tiere durch Hitze frühzeitig erkannt werden? Welche Maßnahmen sollte man ergreifen, um Hitzestress bei den Tieren zu verhindern oder zu vermindern?

Antworten auf diese Fragen bot die Landwirtschaftskammer NRW in einer Online-Veranstaltung im Rahmen des bundesweiten Netzwerks Fokus Tierwohl mit rund 90 Teilnehmern.

Anfangs berichteten Dr. med. vet. Kristian Düngelhoef, Fachtierarzt für Geflügel von der Tierarztpraxis an der Güterstraße und Dirk Wonning, Sprecher der Fachgruppe Management des Bundesverbandes mobile Geflügelhaltung e.V. über die Erkennung und Folgen von Hitzestress im Geflügelstall.

Als praktisches Beispiel stellte die Geflügelhof Höckel GmbH und Co. KG im Anschluss ihre, zusammen mit Dipl.-Ing. agr. Frank von der Haar (Agrarhygiene-Wassertechnik, Ankum), neu konzipierte Sprühkühlung vor.

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Schweinehalter Christoph Becker nimmt 200 Teilnehmer online mit in seinen Stall

Veranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW zum Thema Stallklimamanagement und Buchtenstrukturierung

Eine Online-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW zum Thema Stallklimamanagement und Buchtenstrukturierung im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl stößt auf großes Interesse bei Landwirten. Wilfried Brede vom Seviceteam Alsfeld berichtete in der Veranstaltung über die Ziele bei der Stallklimatisierung. Er referierte darüber, wie ein Zwangsbelüftungssystem optimal aufgebaut werden sollte und welche Möglichkeiten es gibt, große Temperaturdifferenzen im Stall zu vermeiden. Im anschließenden Stallrundgang zeigte der Schweinehalter Christoph Becker Beispiele zur Buchtenstrukturierung in seinem Betrieb.

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Gewusst Wie! – Klauengesundheit einfach managen

Online Veranstaltungsreihe des Dienstleistungszentrums ländlicher Raum Eifel

Am 21.01. und 04.02.2021 fanden mit Unterstützung durch die Arbeitsgemeinschaften für Landtechnik und Bauwesen Rheinland-Pfalz/Saar e.V. und den Milchvieh Beratungsring Wittlich-Trier e.V. zwei Online-Seminare des bundesweiten Netzwerks Fokus Tierwohl zum Thema Klauengesundheit am Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) Eifel statt.

Den Auftakt der Klauengesundheitsreihe machte Dr. Hans-Peter Klindworth, Fachtierarzt für Rinder aus Vierden, mit dem Thema „Einfluss der Haltung auf die Klauengesundheit“. Anschließend referierte Thomas Engelhardt vom Zentrum für Tierhaltung und Tierzucht Iden der Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau Sachsen-Anhalt, über die häufigsten Fütterungsfehler und deren Auswirkungen auf die Klauengesundheit.  Im zweiten Teil der Onlineseminarreihe zeigte Dr. Andrea Fiedler anhand vieler Bilder und Videosequenzen, wie man lahme Tiere im Betrieb identifiziert.

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Zweinutzungshühner als Alternative zum Kükentöten?

Online Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert über Zucht und Legeleistung von Zweinutzungshühnern

Mit der Frage, ob Zweinutzungshühner eine Alternative zum Kükentöten sind, beschäftigte sich ein Onlineseminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Prof. Dr. Bernhard Hörning (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) erklärte den 62 Teilnehmern, dass die bisherige Züchtung von Hühnern entweder in Richtung Legehybriden oder in Richtung Masthybriden ging. Lediglich die Rassegeflügelzucht stellt eine Ausnahme dar. Bei Zweinutzungshühnern werden die weiblichen Tiere als Legehennen eingesetzt und die männlichen Tiere für die Mast. Somit sind diese Tiere für die Eierzeugung und für die Fleischproduktion geeignet. 

Landwirtschaftsmeisterin Christine Bremer berichtete von ihren Erfahrungen mit den Zweinutzungshühnern im Biobereich. Frau Bremer züchtet selbst Zweinutzungshühner und zieht Elterntiere auf ihrem Biohof in Suhlendorf (Landkreis Uelzen) auf. 

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Tierwohlindikatoren in der Legehennenhaltung

Betriebliche Eigenkontrolle unter Verwendung geeigneter Tierschutzindikatoren

Die betriebliche Eigenkontrolle unter Verwendung geeigneter Tierschutzindikatoren ist laut Tierschutzgesetz seit dem 01. Februar 2014 für alle Nutztierhalter in Deutschland verpflichtend. Ziel ist es, Informationen über das Wohlbefinden der Nutztiere zu erlangen, um bei erstem Auftreten von Schmerzen, Leiden oder Schäden mit passenden Managementmaßnahmen entgegen zu wirken. 

Frau Helen Louton, Professorin für Tiergesundheit und Tierschutz an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock, referierte über die Möglichkeiten zur Bewertung der Tiergesundheit im Legehennenbestand mithilfe von Tierwohlindikatoren. Hierbei sieht sie eine Stichprobenanzahl von circa 50 Tieren pro Stallabteil als repräsentative Stichprobe, um die Bewertung des Gesundheitsstatus der Legehennenherde vorzunehmen. 

Dr. Ruben Schreiter vom Zentrum für angewandte Forschung und Technologie an der HTW Dresden verwies in seinem Vortrag zum Thema „Legeleistung und Eimerkmale: Tierwohlindikatoren zur Einschätzung des Herdenzustands“ auf das enorme biologische Leistungsniveau der Legehennen, das bei durchschnittlich 20 bis 21 kg Eimasse je Henne und Legejahr liegt. 

Am Ende der Veranstaltung konnten die SeminarteilnehmerInnen Frau Dr. Lisa Jung (Universität Kassel) virtuell mit auf dem Schlachthof begleiten und erfahren, an welchen Produktionsabschnitten die Erhebung ausgewählter Indikatoren am „Flaschenhals“ Schlachthof theoretisch möglich ist und welche Befunde in der Praxis bereits vorliegen. Zu den ersten am Schlachthof erhobenen Informationen gehört der Anteil Ttansportverluste. 

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Die Geburt als zentrales Ereignis für Kuh und Kalb

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Auf der EuroTier digital Anfang Februar 2021 war das bundesweite Netzwerk Fokus Tierwohl im Fachprogramm mit zahlreichen Beiträgen vertreten. Im Spotlight Rind gab es unter anderem einen Fachvortrag rund um die Kälbergeburt.

Was mit der Geburt und gegebenenfalls auch Geburtshilfe beim Rind anfängt, war wohl allen Zuschauern bereits zu Beginn klar: Hoffentlich ein langes, gesundes Leben eines leistungsfähigen Rindes. Professor Axel Wehrend, Leiter der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere an der veterinärmedizinischen Fakultät der JLU Gießen, startete seinen Vortrag mit Ausführungen zu den Folgen einer Schwergeburt.

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Hygiene im Geflügelbetrieb - worauf sollte ich achten?

Online Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Das Thema Hygiene steht besonders in Zeiten des momentanen Aviären Influenza (AI) Ausbruchgeschehens im Fokus der Geflügelhalter. Hygiene sollte jedoch auch abgesehen von der Geflügelpest nie aus den Augen verloren werden. Dies wurde im Webseminar „Hygiene im Geflügelbetrieb managen und optimieren“ am 04.03.2021, das im Rahmen des bundesweiten Netzwerkes Fokus Tierwohl von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen angeboten wurde, deutlich. Mit ihrem Vortrag „Vorsorge ist besser als Räumen – strukturiertes Hygienemanagement im Geflügelbetrieb umsetzen“ zeigte Frau Dr. Barbara Grabkowsky (Universität Vechta) auf, worauf zu achten ist, um das Risiko eines Erregereintrags zu minimieren.

Landwirt und Unternehmer Stefan Teepker stellte zudem sein betriebliches Hygienekonzept anhand praktischer Beispiele vor.

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Zukunftsperspektiven von Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern

Hochkarätige Diskussionsrunde zu umstrittenen Alternativen zum Kükentöten

Mit den Zukunftsperspektiven von Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern beschäftigte sich eine hochkarätig besetzte Expertenrunde im Rahmen des EuroTier-Fachprogramms. Prof. Dr. Silke Rautenschlein  (Projektleiterin Integhof, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover), Carsten Bauck (Bauckhof), Dr. Eva Moors (Tierschutzdienst, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) und Prof. Dr. Rudolf Preisinger (Lohmann Breeders GmbH) diskutierten die Vor- und Nachteile von Bruderhahnaufzucht und Zweinutzungshühnern als Alternativen zur Geschlechtsbestimmung im Ei. 

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Gummimatten auf Spaltenböden für mehr Liegekomfort in der Kälberhaltung

Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert über Verwendung von Gummimatten auf Spaltenböden

Die Revision der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung, die Ende Januar 2021 in Kraft getreten ist, bringt einige Änderungen in der Kälberhaltung mit sich. Unter anderem wurde die Haltungsverordnung dahin gehend ergänzt, dass Kälbern im Alter von unter sechs Monaten im Stall nicht nur ein trockener, sondern auch ein „weich oder elastisch verformbarer Liegebereich“ zur Verfügung stehen muss.

Im Hinblick auf die Verbesserungsmöglichkeit des Liegekomforts in bestehenden Stallungen mit Vollspaltenböden hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen zwei Webseminare zu dem Thema „Gummimatten auf Spaltenböden für Kälber“ angeboten.

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Strategien gegen die Geflügelpest

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Informationen und Austausch zum Thema Aviäre Influenza (Geflügelpest oder Vogelgrippe) waren im DLG-Spotlight Geflügel der „EuroTier digital“ sehr gefragt. Auch das Netzwerk Fokus Tierwohl war mit drei Veranstaltungen zum Thema vertreten.

Mit welchen Maßnahmen kann das Tierwohl in Zeiten der Vogelgrippe aufrechterhalten werden? Um hilfreiche Tipps aus der Praxis ging es im Vortrag von Landwirtin Friederike Schierholz. Die Mobilstallhalterin berichtete von ihren Erfahrungen mit der Aufstallungspflicht.

Im Interview mit Dr. Christian Lambertz vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) stellte Iris Tapphorn, Landwirtin im Netzwerk der Impulsbetriebe Tierwohl, ihre Erfahrungen im Umgang mit den Auflagen zur Geflügelpest dar. 

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Aufstallpflicht bleibt Herausforderung

LWK Niedersachsen informiert über Maßnahmen zur Erhaltung des Tierwohls während Aufstallungspflicht

Die Aufstallpflicht für Geflügel ist in mehreren Bundesländern bzw. Landkreisen verhängt worden. Damit soll das Risiko eines Geflügelpest-Eintrags in Nutzgeflügelbestände verringert werden. Die Aufstallpflicht stellt nicht nur große Betriebe, sondern auch Mobilstall- und Hobbygeflügelhalter vor Herausforderungen. Die LWK Niedersachsen hat zur Unterstützung der Geflügelhalter zwei Webseminare zum Thema durchgeführt. Sie fanden im Rahmen des Projektes „Netzwerk Fokus Tierwohl“ statt und richteten sich vornehmlich an Geflügelhalter mit Mobilställen oder Hobbyhaltungen. Es nahmen jeweils mehr als 60 Personen teil.

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Mehr Tierwohl bei Masthühnern durch Schlupf im Stall

Fokus Tierwohl-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zum Thema Masthühnerschlupf im Stall stößt auf großes Interesse

Die Phase der Kükenaufzucht ist von besonderer Bedeutung. Stress in den ersten Lebenstagen, beispielsweise durch den Transport von der Brüterei zum Betrieb, kann Krankheiten auslösen. Der Masthühnerschlupf im Stall bietet eine Möglichkeit, verschiedene Stressfaktoren für die Küken zu minimieren. Eine Online-Vortragsveranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl mit über 140 Teilnehmern zeigte, dass sehr großes Interesse an dem System besteht.

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Impulsbetriebe teilen ihre Praxiserfahrungen mit digitalen Tools in der Milchviehhaltung

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Am Freitag, den 12. Februar, ist die erste EuroTier digital erfolgreich zu Ende gegangen. Auf der Digital-Plattform der DLG wählten sich an den vier Veranstaltungstagen über 41.000 Besucher ein. Sie informierten sich über das Angebot von rund 1.200 teilnehmenden Unternehmen, diskutierten in über 300 Fachveranstaltungen und vernetzten sich gezielt mit der Branche.

Die Impulsbetriebe des Netzwerks Fokus Tierwohl waren an der Gestaltung des EuroTier-Fachprogramms aktiv beteiligt. Zum DLG-Spotlight Rind mussten sich am 12. Januar die drei Betriebsleiter aufgrund der frostigen Temperaturen im wahrsten Sinne des Wortes loseisen, um an der Talk-Runde zum Thema „Digitalisierung und Automatisierung in der Milchviehhaltung – gut für´s Tierwohl?“ teilzunehmen.

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