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Schwein - Mehr Tierwohl im konventionellen Maststall – Kollegiale Beratung für Umbaulösungen

Nachdem die für Oktober 2021 geplanten Präsenz-Netzwerktreffen aus verschiedenen Gründen nicht stattfinden konnten, trafen sich am 16. November 2021 etwa 20 Impulsbetriebe zu einem kollegialen Austausch.

Bei diesem Treffen stellte Betriebsleiter Jan-Martin Griefahn aus Niedersachsen seinen konventionellen Maststall vor. Betriebsleiter, die selber bereits viele Veränderungen im Mastbereich umgesetzt hatten, gaben zahlreiche Tipps und Hilfestellungen. Es entwickelte sich eine lebhafte Diskussion.

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Rind - Impulsbetriebe diskutieren über „Gesamtbetriebliche Haltungskonzepte Milchvieh“

Wie könnte ein innovatives Haltungskonzept für Milchvieh aussehen, wenn Tierwohl, Ökologie und Ökonomie berücksichtigt werden? Diese Frage stellten sich zahlreiche Experten aus allen Bundesländern im Rahmen des Projektes „Gesamtbetriebliche Haltungskonzepte Milchvieh“. In einer Online-Veranstaltung brachte Dr. Ilka Steinhöfel, stellvertretend für die Expertengruppe, die neuesten Projektergebnisse den Impulsbetrieben näher.

Bereits Anfang Oktober 2021 wurden die ersten Ergebnisse aus den drei Arbeitsgruppen der „Gesamtbetrieblichen Haltungskonzepte“ Rind, Schwein und Geflügel im Rahmen einer Veranstaltung auf Haus Düsse (LWK NRW) vorgestellt. Nun sollten die Impulsbetriebe Tierwohl Rind die Gelegenheit bekommen, sich das Konzept für Milchvieh erläutern zu lassen.

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Rind - Austausch der Impulsbetriebe Rind mit der Stabsstelle Nutztierstrategie zur Tierwohlkennzeichnung

Die Impulsbetriebe Rind im Netzwerk Fokus Tierwohl haben stets großes Interesse an aktuellen Themen. Der Planungsstand bei der staatlichen Tierwohlkennzeichnung für die Milch waren daher Gegenstand des Austausches mit Frau Dr. Kemmerling als Vertreterin des BMEL.

Eine Tierwohlkennzeichnung von staatlicher Seite wird seit mehreren Jahren angestrebt -  nicht nur für Deutschland, sondern auch auf EU-Ebene. Nach den Schweinen rückte in der Bundesrepublik nun auch das Milchvieh in den Fokus. Derzeit gibt es einen Vorschlag für einen Entwurf für ein dreistufiges Tierwohlkennzeichen, wobei für einige Punkte teilweise auch nur ein Diskussionsstand vorliegt, da noch kein Konsens gefunden werden konnte. Praktiker und Wissenschaftler, Berater und Verbände waren an der Entwicklung des Konzeptes beteiligt.

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Rind - Austausch der Impulsbetriebe Rind mit der Stabsstelle Nutztierstrategie zur Tierschutztransportverordnung

Die Impulsbetriebe Rind im Netzwerk Fokus Tierwohl haben stets großes Interesse an aktuellen Themen. Die gesetzlichen Änderungen der Tierschutztransportverordnung, die im Juni 2021 angekündigt wurden, waren daher u.a. Gegenstand des Austausches mit Frau Dr. Kemmerling als Vertreterin des BMEL.

Die in der Tierschutztransportverordnung  bestehende 14-Tage-Regelung für das Transportverbot von Kälber wurde auf den 28. Lebenstag erhöht. Ein Eingabe aus Niedersachsen hat den Ball wohl ins Rollen gebracht und die Anhebung der Altersgrenze in die Vorlage schreiben lassen.

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Schwein - Präsenztreffen der Impulsbetriebe

Ende Juni fand das erste Präsenztreffen der Impulsbetriebe Schwein statt. Nach der langen „Corona-Pause“, in der ein Austausch nur „online“ möglich gewesen war, trafen sich Betriebsleiter*innen von insgesamt 16 Impulsbetrieben in der Mitte Deutschlands, in Bad Hersfeld.

Als Referent für den ersten Tag konnte Benjamin Unangst vom Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (LSZ) gewonnen werden. Er wurde online zugeschaltet und berichtete sehr anschaulich mit vielen Fotos über verschiedene Möglichkeiten, Buchten zu strukturieren. Am zweiten Tag waren die Teilnehmenden zu Gast auf dem Eichhof, der überbetrieblichen Ausbildungsstätte der Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen (LLH). Dort gab Nadja Böck vom Team der „Fachinformation Tierhaltung“ mit Schwerpunkt Schweinehaltung zunächst einen Überblick über die Entwicklung der Tierhaltung auf dem Eichhof in den vergangenen Jahrzehnten.

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Schwein - Gestaltung von Abferkelbuchten unter Tierwohlaspekten

Die „Gestaltung von Abferkelbuchten unter Tierwohlaspekten“ war Thema eines moderierten Gesprächs im Rahmen des DLG-Spotlights Schwein. Die Betriebsleiter drei Sauen haltender Betriebe gaben mit Fotos Einblick in ihre Stallungen und den alltäglichen Arbeitsablauf mit unterschiedlichen Bewegungsbuchten. Unter der Moderation von Dr. Christian Lambertz (FiBL Deutschland e.V.) und Dr. Sabine Schütze (Geschäftsstelle  des Tierwohl-Kompetenzzentrums Schwein bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen) fand ein reger Austausch von Erfahrungen vor 470 interessierten Zuschauern statt.

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Schwein – Das Deckzentrum am Beispiel zweier Impulsbetriebe

Gestaltung und Management des Deckzentrums sind in den vergangenen Jahren immer mehr in den Blickpunkt geraten. Bereits in den Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz beschäftigte sich ein Netzwerk von Demonstrationsbetrieben mit dem Deckzentrum. Unter dem Arbeitstitel „Verbesserung und Anreicherung der Haltungsumgebung von tragenden Sauen“ (https://www.mud-tierschutz.de/mud-tierschutz/netzwerke-demonstrationsbetriebe/netzwerke-schwein/netzwerk-8/) wurden in den teilnehmenden Betrieben unterschiedliche Maßnahmen umgesetzt.

Vertreterinnen und Vertreter zweier dieser Betriebe erläuterten beim Online-Netzwerktreffen am 22. April mit anschaulichen Bildvorträgen, welche Veränderungen sie in ihren Deckzentren vorgenommen haben und welche Vor- oder auch Nachteile sich daraus ergeben.

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Rind – Tierbeobachtung als Basis der Fütterungsanpassung

Dass Fütterung, Gesundheit und damit auch Tierwohl eng miteinander verknüpft sind, und eine gute Tierbeobachtung zur Beurteilung unerlässlich ist, das wissen auch die Impulsbetriebe Tierwohl. Aber kann allein durch Beobachtung von Kühen auf die Umsetzung der gefütterten Ration geschlossen werden kann - ohne Daten aus der Milchleistungsprüfung oder Blut- und Harnproben zu Rate ziehen zu müssen? Der französische Tierarzt Bruno Giboudeau hat genau zu diesem Zweck über Jahrzehnte die Obsalim®-Methode entwickelt über die durch Beobachtung der Wiederkäuer einerseits eine Fütterungsdiagnostik durchgeführt und andererseits auch Anpassungsempfehlungen abgeleitet werden können. Die Netzwerkbeteiligten wollten sich den Einblick in dieses Selbsthilfetool nicht nehmen lassen und wurden von Tierarzt Dr. Andreas Striezel beim Netzwerktreffen an die Methode herangeführt.

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Geflügel – Alternative Eiweißquellen

Online-Netzwerktreffen am 31. Mai 2021

Alternative Eiweißquellen in der Fütterung von Legehennen und Mastgeflügel spielen eine immer größere Rolle, insbesondere da auch der Lebensmitteleinzelhandel vermehrt GVO freies Futter fordert. Aus diesem Grund fand ein Netzwerktreffen der Impulsbetriebe Geflügel zu genau diesem Thema statt.

Als Vorbereitung und wissenschaftlicher Input wurden Webinare von Prof. Dr. Gerhard Bellof von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf angesehen. Während des Netzwerktreffens stand Prof. Bellof dann für detaillierte Fragen Rede und Antwort. In der Runde der Impulsbetriebe wurden individuelle Futtermischungen besprochen, aber auch generelle Prinzipien zum Einsatz von alternativen Proteinfuttermitteln in der Geflügelfütterung diskutiert.

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Geflügel – Bruderhahnaufzucht und Vermarktung

Online-Netzwerktreffen am 13. April 2021

Ab dem 01. Januar 2022 soll das Töten von Eintagsküken aus ökonomischen Gründen in Deutschland verboten werden. Viele Legehennenbetriebe und insbesondere Brütereien brauchen Lösungen. Neben den unterschiedlichen Verfahren zur Geschlechtsbestimmung im Ei und dem Einsatz von Zweinutzungshühnern, bei denen Hahn und Henne aufgezogen und entsprechend für Eier oder Fleisch genutzt werden können, wird aktuell die Aufzucht von Bruderhähnen der Legelinien unter die Lupe genommen.

Robert Sperrer von den Eiermachern aus Österreich stellte Herausforderungen und Lösungswege aus gut sechs Jahren Erfahrung vor. 

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Schwein – Gesunde Tiere

Online-Netzwerktreffen am 23. März 2021

Torsten Lange, der mit seinem Betrieb von 2018 bis 2020 als Modell- und Demonstrationsbetrieb Tierschutz aktiv war, präsentierte beim Online-Treffen der Impulsbetriebe Schwein am 23. März seine Erfahrungen der vergangenen fünf bis sechs Jahre. Sein Vortrag stand unter dem Titel „Raus aus den Nekrosen – rein in die Leistung. Mit System und Tierbeobachtung mehr Spaß und Erfolg im Stall“.

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Schwein – Innovative Fütterungskonzepte

Online-Netzwerktreffen am 4. März 2021

Beim Schwein zählt der große Themenbereich der Fütterung zu den priorisierten Themen der Impulsbetriebe. Für einen Online-Vortrag zu diesem Themenkomplex am 04.03.2021 konnte Prof. Dr. Georg Dusel von der TH Bingen gewonnen werden. 

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Rind – Status Quo auf den Impulsbetrieben

Die Impulsbetriebe Rind konnten sich bereits bei den ersten virtuellen Treffen in Kleingruppen Ende Januar kennenlernen. Drei Kleingruppen zum Milchvieh und eine Kleingruppe zur Mutterkuhhaltung und Mast wurden so zusammengestellt. Um das Ziel, einer intensiven Auseinandersetzung und Weiterentwicklung rund um das Thema Tierwohl auf den eigenen Betrieb zu erreichen, wurde bei der Gruppenzusammenstellung auf eine heterogene Zusammensetzung in Bezug auf die Betriebsstrukturen geachtet. Das fängt bei der geografische Lage und endet bei der Betriebsgröße.

Die zweite Runde der Netzwerktreffen wurde dann Ende Februar/Anfang März erneut in den bestehenden Kleingruppen durchgeführt. Der Status Quo auf den Betrieben wurde durch die engagierten Teilnehmer analysiert und es entstanden bereits lebhafte Diskussion.

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