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Podcast Netzwerk Fokus Tierwohl

Folge 3: Verlängerte Zwischenkalbezeit

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Eine Zwischenkalbezeit von 400 Tagen gilt seit jeher als ein Richtwert für ein gutes Fruchtbarkeitsmanagement in der Milchviehhaltung. Immer mehr Betriebe stellen das mittlerweile aber infrage und verlängern die Zwischenkalbezeit deutlich, teilweise auf 500 Tage oder mehr. Als Gründe werden die positiven Auswirkungen auf Gesundheit, Fruchtbarkeit und Leistung angeführt.

Was aber bedeutet eine Verlängerung der Zwischenkalbezeit genau? Wie lässt sie sich in der Praxis umsetzen? Welche Herausforderungen bringt die Verlängerung mit sich und wie zukunftsträchtig ist dieser Ansatz?

Susanne Gäckler von der DLG und Dr. Christian Lambertz vom FiBL sprachen dazu mit Dr. Anke Römer von der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern und Konstanze Rohwer als Betriebsleiterin im Netzwerk Impulsbetriebe Rind.

Einig waren sich die Experten, dass eine verlängerte Zwischenkalbezeit zu mehr Tierwohl führt, weil den Kühen nach der kritischen Phase rund um die Kalbung mehr Zeit gegeben wird. Die Kühe danken es durch einen höheren Erstbesamungserfolg, eine längere Nutzungsdauer und eine höhere Lebensleistung. Gleichzeitig werden weniger Kälber geboren, für die dafür in der Aufzucht mehr Zeit ist. Damit die veränderten Fruchtbarkeitsparameter angemessen berücksichtigt werden und nicht den Zuchtwert verschlechtern, ist ein Umdenken auch in der Zucht notwendig.

Hören Sie wieder rein ins Netzwerk Fokus Tierwohl und lassen Sie sich von den Netzwerk-Experten mitnehmen in einen spannenden Diskurs zur „Verlängerten Zwischenkalbezeit“!