Skip to main content

Expertenbeirat Schwein

Konstituierende Sitzung des Expertenbeirates Schwein im Netzwerk Fokus Tierwohl

Rund 30 Fachleute aus ganz Deutschland suchen nach Lösungen für die Tierhaltung und die Nachhaltigkeit.

Am 21. Oktober 2020 kam der Expertenbeirat Schwein im Netzwerk Fokus Tierwohl zur konstituierenden Sitzung zusammen. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die erste Sitzung des Expertenbeirats als Online-Veranstaltung durchgeführt. Der Beirat setzt sich aus rund 30 verschiedenen Fachleuten zusammen, welche die Wissenschaft, die Praxis und die Verbraucher vertreten. Durch die Teilnahme von Experten der verschiedenen Landesdienststellen und Landwirtschaftskammern ist außerdem jedes Bundesland vertreten. Der Expertenbeirat wird zukünftig zweimal jährlich tagen.

Die Sitzungsteilnehmer legten die vom Tierwohlkompetenzzentrum Schwein zu bearbeitenden Schwerpunktthemen fest. Anhand der entstandenen langen Liste wurde eine Priorisierung der Themen vorgenommen, die zeitnah von themenspezifischen Arbeitsgruppen bearbeitet werden. Die nach den Gesichtspunkten Tierwohl, Umweltschutz und Nachhaltigkeit gesetzten Themen werden in den Arbeitsgruppen aufgegriffen und neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung hierzu gesammelt und zusammengetragen. Für die Produktionsstufe Sauenhaltung und Ferkelaufzucht werden sich die Arbeitsgruppen zunächst mit den Themen Umbau/ Neubau von Ställen (inkl. rechtlichen Anforderungen/ Fördermöglichkeiten), Kupierverzicht und Saugferkelverluste beschäftigen. Für die Produktionsstufe Mast wird zunächst der Um-/ Neu-/ Ersatzbau (inkl. rechtlichen Anforderungen/ Außenklimareiz/ Fördermöglichkeiten/ Vermarktungspotenziale), die Buchtenstruktur, Emissionsminderung sowie der Umgang mit kranken und verletzten Tieren im Fokus liegen.

Geschäftsstelle des Tierwohlkompetenzzentrums Schwein

Die Geschäftsstelle des Tierwohlkompetenzzentrums Schwein ist bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen angesiedelt. Die fachliche Leitung der Geschäftsstelle hat die Veterinärmedizinerin Dr. Sabine Schütze übernommen. Unterstützt wird sie durch die beiden Agrarwissenschaftlerinnen Charlotte Bühner (wissenschaftliche Mitarbeiterin) und Laura Schönberg (Sachbearbeitung).