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Zweinutzungshühner als Alternative zum Kükentöten?

Online Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen informiert über Zucht und Legeleistung von Zweinutzungshühnern

Mit der Frage, ob Zweinutzungshühner eine Alternative zum Kükentöten sind, beschäftigte sich ein Onlineseminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen.

Prof. Dr. Bernhard Hörning (Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde) erklärte den 62 Teilnehmern, dass die bisherige Züchtung von Hühnern entweder in Richtung Legehybriden oder in Richtung Masthybriden ging. Lediglich die Rassegeflügelzucht stellt eine Ausnahme dar. Bei Zweinutzungshühnern werden die weiblichen Tiere als Legehennen eingesetzt und die männlichen Tiere für die Mast. Somit sind diese Tiere für die Eierzeugung und für die Fleischproduktion geeignet. 

Landwirtschaftsmeisterin Christine Bremer berichtete von ihren Erfahrungen mit den Zweinutzungshühnern im Biobereich. Frau Bremer züchtet selbst Zweinutzungshühner und zieht Elterntiere auf ihrem Biohof in Suhlendorf (Landkreis Uelzen) auf. 

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Tierwohlindikatoren in der Legehennenhaltung

Betriebliche Eigenkontrolle unter Verwendung geeigneter Tierschutzindikatoren

Die betriebliche Eigenkontrolle unter Verwendung geeigneter Tierschutzindikatoren ist laut Tierschutzgesetz seit dem 01. Februar 2014 für alle Nutztierhalter in Deutschland verpflichtend. Ziel ist es, Informationen über das Wohlbefinden der Nutztiere zu erlangen, um bei erstem Auftreten von Schmerzen, Leiden oder Schäden mit passenden Managementmaßnahmen entgegen zu wirken. 

Frau Helen Louton, Professorin für Tiergesundheit und Tierschutz an der Agrar- und Umweltwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock, referierte über die Möglichkeiten zur Bewertung der Tiergesundheit im Legehennenbestand mithilfe von Tierwohlindikatoren. Hierbei sieht sie eine Stichprobenanzahl von circa 50 Tieren pro Stallabteil als repräsentative Stichprobe, um die Bewertung des Gesundheitsstatus der Legehennenherde vorzunehmen. 

Dr. Ruben Schreiter vom Zentrum für angewandte Forschung und Technologie an der HTW Dresden verwies in seinem Vortrag zum Thema „Legeleistung und Eimerkmale: Tierwohlindikatoren zur Einschätzung des Herdenzustands“ auf das enorme biologische Leistungsniveau der Legehennen, das bei durchschnittlich 20 bis 21 kg Eimasse je Henne und Legejahr liegt. 

Am Ende der Veranstaltung konnten die SeminarteilnehmerInnen Frau Dr. Lisa Jung (Universität Kassel) virtuell mit auf dem Schlachthof begleiten und erfahren, an welchen Produktionsabschnitten die Erhebung ausgewählter Indikatoren am „Flaschenhals“ Schlachthof theoretisch möglich ist und welche Befunde in der Praxis bereits vorliegen. Zu den ersten am Schlachthof erhobenen Informationen gehört der Anteil Ttansportverluste. 

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Zukunftsperspektiven von Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern

Hochkarätige Diskussionsrunde zu umstrittenen Alternativen zum Kükentöten

Mit den Zukunftsperspektiven von Bruderhähnen und Zweinutzungshühnern beschäftigte sich eine hochkarätig besetzte Expertenrunde im Rahmen des EuroTier-Fachprogramms. Prof. Dr. Silke Rautenschlein  (Projektleiterin Integhof, Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover), Carsten Bauck (Bauckhof), Dr. Eva Moors (Tierschutzdienst, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) und Prof. Dr. Rudolf Preisinger (Lohmann Breeders GmbH) diskutierten die Vor- und Nachteile von Bruderhahnaufzucht und Zweinutzungshühnern als Alternativen zur Geschlechtsbestimmung im Ei. 

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Hygiene im Geflügelbetrieb - worauf sollte ich achten?

Online Seminar der Landwirtschaftskammer Niedersachsen

Das Thema Hygiene steht besonders in Zeiten des momentanen Aviären Influenza (AI) Ausbruchgeschehens im Fokus der Geflügelhalter. Hygiene sollte jedoch auch abgesehen von der Geflügelpest nie aus den Augen verloren werden. Dies wurde im Webseminar „Hygiene im Geflügelbetrieb managen und optimieren“ am 04.03.2021, das im Rahmen des bundesweiten Netzwerkes Fokus Tierwohl von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen angeboten wurde, deutlich. Mit ihrem Vortrag „Vorsorge ist besser als Räumen – strukturiertes Hygienemanagement im Geflügelbetrieb umsetzen“ zeigte Frau Dr. Barbara Grabkowsky (Universität Vechta) auf, worauf zu achten ist, um das Risiko eines Erregereintrags zu minimieren.

Landwirt und Unternehmer Stefan Teepker stellte zudem sein betriebliches Hygienekonzept anhand praktischer Beispiele vor.

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Strategien gegen die Geflügelpest

EuroTier digital 2021 - Netzwerk Fokus Tierwohl in den DLG-Spotlights

Informationen und Austausch zum Thema Aviäre Influenza (Geflügelpest oder Vogelgrippe) waren im DLG-Spotlight Geflügel der „EuroTier digital“ sehr gefragt. Auch das Netzwerk Fokus Tierwohl war mit drei Veranstaltungen zum Thema vertreten.

Mit welchen Maßnahmen kann das Tierwohl in Zeiten der Vogelgrippe aufrechterhalten werden? Um hilfreiche Tipps aus der Praxis ging es im Vortrag von Landwirtin Friederike Schierholz. Die Mobilstallhalterin berichtete von ihren Erfahrungen mit der Aufstallungspflicht.

Im Interview mit Dr. Christian Lambertz vom Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) stellte Iris Tapphorn, Landwirtin im Netzwerk der Impulsbetriebe Tierwohl, ihre Erfahrungen im Umgang mit den Auflagen zur Geflügelpest dar. 

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Mehr Tierwohl bei Masthühnern durch Schlupf im Stall

Fokus Tierwohl-Veranstaltung der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen zum Thema Masthühnerschlupf im Stall stößt auf großes Interesse

Die Phase der Kükenaufzucht ist von besonderer Bedeutung. Stress in den ersten Lebenstagen, beispielsweise durch den Transport von der Brüterei zum Betrieb, kann Krankheiten auslösen. Der Masthühnerschlupf im Stall bietet eine Möglichkeit, verschiedene Stressfaktoren für die Küken zu minimieren. Eine Online-Vortragsveranstaltung der Landwirtschaftskammer NRW im Rahmen des Netzwerks Fokus Tierwohl mit über 140 Teilnehmern zeigte, dass sehr großes Interesse an dem System besteht.

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Aufstallpflicht bleibt Herausforderung

LWK Niedersachsen informiert über Maßnahmen zur Erhaltung des Tierwohls während Aufstallungspflicht

Die Aufstallpflicht für Geflügel ist in mehreren Bundesländern bzw. Landkreisen verhängt worden. Damit soll das Risiko eines Geflügelpest-Eintrags in Nutzgeflügelbestände verringert werden. Die Aufstallpflicht stellt nicht nur große Betriebe, sondern auch Mobilstall- und Hobbygeflügelhalter vor Herausforderungen. Die LWK Niedersachsen hat zur Unterstützung der Geflügelhalter zwei Webseminare zum Thema durchgeführt. Sie fanden im Rahmen des Projektes „Netzwerk Fokus Tierwohl“ statt und richteten sich vornehmlich an Geflügelhalter mit Mobilställen oder Hobbyhaltungen. Es nahmen jeweils mehr als 60 Personen teil.

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